Über Psychotherapie

Dipl.-Psych. Sabine Göddenhenrich

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Unter tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie versteht man Behandlungsformen, die ihre theoretischen Grundlagen in der Psychoanalyse haben. Anders als die klassische Psychoanalyse bezieht sich die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie auf die aktuellen inneren Konflikte, die sich in sehr unterschiedlicher Art und Weise durch die erlebte Symptomatik äußern können.

In der tiefenpsychologisch fundierten Behandlung soll der innerseelische Konflikt bearbeitet werden und ein besseres seelisches Gleichgewicht hergestellt werden. Voraussetzung ist eine vertrauensvolle und tragfähige Beziehung zwischen Therapeut und Klient. In meiner therapeutischen Arbeit kommt dieser Beziehung deswegen eine besondere Bedeutung zu. Ich gehe davon aus, dass eine heilsame Auseinandersetzung mit den eigenen unbewussten Konflikten vor allem dann erfolgreich ist, wenn in der therapeutischen Beziehung Empathie und Akzeptanz in ausreichendem Maße aufgebaut und realisiert werden kann und so ein tragfähiger Kontakt entsteht.

Grundlagen dafür habe ich in der Klientenzentrierten Gesprächstherapie und der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie gefunden und im Laufe meines beruflichen Lebens durch dazu passende „Bausteine“ aus anderen Methoden und Verfahren ergänzt.

Focusing Begleitung

Focusing ist eine Methode der intuitiven Problemlösung. Sie kann in vielen Lebens- und Arbeitssituationen gezielt eingesetzt werden, in denen Gespür, Gefühl und Intuition nützlich sind, um innovative Lösungen zu finden. Es geht um die gezielte Einbeziehung von Denken und Fühlen in Lösungs- und Veränderungsprozesse. Insbesondere in der Arbeit mit Menschen in Führungspositionen oder bei der Entwicklung neuer Strategien und bei Entscheidungsprozessen kann diese Methode hilfreich sein.

 

M.Sc. Psych. Carla Cuvelier

Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, dass der Mensch im Laufe seines Lebens verschiedene Erfahrungen, Verhaltensmuster und Grundannahmen lernt. Diese nutzt er oder sie um schwierige Situationen zu bewältigen. Es kann jedoch vorkommen, dass der Mensch Situationen in seinem Leben erfährt, welche die eigenen Bewältigungsstrategien überfordern oder in denen er oder sie erkennt, dass die bisherigen Verhaltens-, Denk- oder Gefühlsmuster nicht mehr hilfreich sind. Die Folge davon können z.B. Depressionen, Ängste, psychosomatische Beschwerden o.ä. sein. Eine kognitive Verhaltenstherapie soll dem/der Betroffenen die Möglichkeit bieten, mit Unterstützung des Psychotherapeuten oder der Psychotherapeutin diese Muster zu reflektieren und gemeinsam neue Strategien zu entwickeln.

In meiner Verhaltenstherapie möchte ich meinen Klienten die Möglichkeit geben, aus neuen Perspektiven einen Blick auf sich selbst, die eigene Geschichte und das Umfeld zu werfen. So können die gelernten Muster erstmal erkannt und ihre Funktion verstanden werden. Das führt häufig zu einer Entlastung, da die Klientin oder der Klient versteht, warum sie oder er häufig "immer wieder in dasselbe Problem hineingeraten". Auf dieser Basis können die alten Muster überprüft und ggf. neue Strategien erlernt werden. Für diesen Prozess ist eine stabile Beziehung zwischen Klient und Therapeut erforderlich, welche auf Wertschätzung und Empathie beruht. Einen solchen Raum möchte ich für meine Klientinnen und Klienten gestalten und so Türen für neue Perspektiven und Ideen öffnen.